Dienstag, 18. Dezember 2012

Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr!

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 Ich wünsch’ ein fröhliches neues Jahr,

dass der liebe Gott Euch stets bewahr.

Ich wünsch’ Euch so viel Glück und Segen,

als Tropfen sind in einem Regen.

Ich wünsch’ Euch so viel Wohlergehn,

als Sterne an dem Himmel stehn.

Volksgut

 

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Euch allen danke ich fürs treue Mitlesen und die vielen lieben Kommentare und wünsche Euch von Herzen frohe Weihnachten und fürs neue Jahr Gesundheit, viel Freude und viele glückliche Momente!

Herzlichst

Eure Margrith

Sonntag, 9. Dezember 2012

Schnee

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Ei, du liebe, liebe Zeit,

ei, wie hat’s geschneit, geschneit!

Rings herum, wie ich mich dreh’,

nichts als Schnee und lauter Schnee.

Wald und Wiesen, Hof und Hecken,

alles steckt in weissen Decken.

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Und im Garten jeder Baum,

jedes Bäumchen voller Flaum!

Auf dem Sims, dem Blumenbrett

liegt er wie ein Federbett.

Auf den Dächern um und um

nichts als Baumwoll’ rings herum.

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Und der Schlot vom Nachbarhaus,

wie possierlich sieht er aus:

Hat ein weisses Müllerkäppchen,

hat ein weisses Müllerjöppchen!

Meint man nicht, wenn er so raucht,

dass er just sein Pfeifchen schmaucht?

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Und im Hof der Pumpenstock

hat gar einen Zottelrock

und die ellenlange Nase

geht schier vor bis an die Strasse.

Und gar draussen vor dem Haus!

Wär’ nur erst die Schule aus!

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Aber dann, wenn’s noch so stürmt,

wird ein Schneemann aufgetürmt,

dick und rund und rund und dick,

steht er da im Augenblick.

Auf dem Kopf als Hut ‘nen Tiegel

und im Arm den langen Prügel

und die Füsse tief im Schnee

und wir rings herum, juhe!

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Ei, ihr lieben, lieben Leut’,

was ist heut’ das eine Freud’!

Friedrich Güll (1812 – 1879)

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Einen Schneemann haben wir zwar gestern auf unserem Spaziergang nicht gefunden, aber genau die Freude über die dick verzuckerte und märchenhafte Natur, wie sie uns aus dem Kindergedicht entgegen sprudelt.

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Ich wünsche Euch allen von Herzen eine schöne und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und viel Freude an kleinen Dingen!

Herzlichst

Eure Margrith

Freitag, 2. November 2012

Herbst

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Vielleicht kennt Ihr noch das alte Lied

Bunt sind schon die Wälder,

gelb die Stoppelfelder,

und der Herbst beginnt.

Rote Blätter fallen,

graue Nebel wallen,

kühler wehr der Wind.

 

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Heuer hat der Herbst mit einigen Kapriolen aufgewartet, war eher unbeständig und rechte Schneemengen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hat er uns bereits im Oktober beschert.

Die paar Ferientage, die wir in Fiesch im Wallis verbrachten, standen ebenfalls eher unter einem ‘nassen Stern’. Wie Habichte auf Beute lauern, haben wir jeden Tag Ausflüge an Orte mit den bestmöglichen Wetterbedingungen ausgesucht.

Über den Grimselpass sind wir vom Berner Oberland her ins Wallis gereist. Da der Himmel einigermassen klar war, haben wir uns flugs mit der Gondelbahn von Fiesch aufs Eggishorn (2934m ü M)schaukeln lassen, mitten in die Welt des Grossen Aletschgletschers.

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Immer wieder schlichen Nebelwände um die Gipfel herum, aber wir waren glücklich, den ‘Riesen’ sehen zu können. Natürlich war es in dieser Höhe auch empfindlich kalt.

Am zweiten Tag gab’s ein paar Aufhellungen, die wir in Brig im Park des Stockalperschlosses geniessen durften.

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Die Türme sind nach den Drei Heiligen Kaspar, Melchior und Balthasar benannt.

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Der Innenhof ist als Patio angelegt

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Die Postkutschen verraten, dass der Erbauer des Schlosses , Kaspar Jodok von Stockalper (1609 – 1691), ein Handelsherr und Diplomat war. Er war ein lebhafter und sprachgewandter Mann, organisierte Warentransporte über den Sustenpass nach Italien, begleitete Reisegruppen, beteiligte sich in Bergwerken und erstand mehrere Monopole für Handelswaren, vor allem für Salz, was damals ein sehr kostbares Gut war. Als grosszügiger Bauherr, erbaute er u.a. das Kloster St. Ursula, das Kolleg Spiritus Sanctus, die Kirche Maria Himmelfahrt, alles in nächster Nähe des Schlosses.

Es ist naheliegend, dass eine solche Persönlichkeit bald weit verzweigt in gewichtigen politischen Ämter steckte. Wer hoch hinaufklettert, kann auch tief fallen. Er wurde später des Verrats bezichtigt und wurde all seiner Ämter enthoben. Sein riesiges Vermögen wurde konfisziert, was eigentlich gar nicht erstaunt. Wie heisst es doch so schön ‘Wer viel besitzt, hat viele Neider’.

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Obstbäume im Park mögen wohl für einen Handelsherrn zutreffend sein.

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Abstecher über den Nufenenpass ins Val Bedretto ins Tessin.

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Ein einsames, wild-romantisches Tal

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Blick zur Gotthardpassstrasse

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Der letzte Tag brachte uns in die Alpenstadt Zermatt. Die Bahn brachte uns über tiefe Schluchten und mit Reben bepflanzten Terrassen zu den Füssen der grandiosen Viertausender, der bekannteste mag wohl das Matterhorn sein.

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Und gewohnt haben wir in Fiesch im B&B ‘Baumhaus’ – jedes der 9 Zimmer aus einem anderen Holz gearbeitet! T-r-a-u-m h-a f t schön!

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Frühstücks- und Aufenthaltsraum in Kirschbaumholz

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In ‘unserem’ Nussbaumzimmer

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Wir sind bestimmt nicht zum letzten Mal hier gewesen!

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Bis zum nächsten Mal!

Herzlichst

Eure Margrith

Montag, 24. September 2012

Zurück an den Neuenburgersee

 Die intakte Altstadt von Estavayer-le-Lac aus dem 14./15.JahrhundertDSC03366

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Die Kirche Saint-Laurent

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Schwebenden Frösche über den Strassen weisen auf eine Kuriosität der Stadt hin, etwas, das es nur in Estavayer gibt …DSC03368

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… nämlich das Froschmuseum. Neben verschiedenen geschichtlichen Sammlungen, trifft man auf eine ganz besondere Froschsammlung.

Wer ein kleines Video sehen möchte, bitte

 Wie eine Plattform ist der grosse Schiessturm in Richtung See etwas vorgelagert, mit einer erstaunlich grossen Grundfläche und rundum offen.

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Blick auf das ‘Château de Chenaux’. Hier die Anlage von oben 

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 Blick Richtung See

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Diese Seeseite wird von einem grossen Naturschutzgebiet gesäumt, la Grande Cariçaie, ein Eldorado für Naturliebhaber.

Aber auch auf Schusters Rappen lässt sich eine wunderschöne Gegend erkunden.

Hier das Kartenmaterial

Ich hoffe, Ihr habt die verschiedenen Verlinkungen gefunden!

Danke, dass Ihr mit mir gekommen seid!

Herzlichst

Eure Margrith

 

 

 

Dienstag, 14. August 2012

Estavayer-le-Lac, La Cité médiévale et des roses

Von Bern aus ist dieser wunderschöne Ort am Neuenburgersee auf der Autobahn innert einer guten halben Stunde erreichbar. Ein überaus lohnendes Ausflugsziel und wo es viel zu entdecken gibt.

Unsere ersten Eindrücke haben wir uns im Hafen und im am See gelegenen Rosengarten geholt

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… mit ‘Begrüssungskomitee’

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der Neuenburgersee ist für Segler ein beliebtes Eldorado

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‘Diese Rosenanlage steht unter Ihrem Schutz.

Sie ist ein Geschenk der Stadt Estavayer-le-Lac zum 25-jährigen Bestehen der ‘Rosenfreunde der Westschweiz’ (la Romandie)

Zu Ehren von Thérèse Meyer, Nationalratspräsidentin

Estavayer-le-Lac, 1. Juli 2005’

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Der Rosengarten – für mich ein Muss!

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Natürlich fehlt auch die Pergola nicht

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Blick zurück zum See (mit Schiff)

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Blick hinauf auf den Hügel zum Schloss

Kartenbild

zum Vergrössern auf Karte klicken

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Das nächste Mal lade ich Euch auf einen Spaziergang ins mittelalterliche Städtchen ein.

Bis bald!

herzlichst

Eure Margrith