Dienstag, 30. August 2011

Das Sommerdreieck: Das Sternbild Leier (Lyra)

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Das dritte Sternbild im Sommerdreieck ist die gut erkennbare Leier. Obschon sie nur ein kleines Sternbild ist, birgt sie aber eine Fülle interessanter Objekte.

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Vier schwächere Sterne bilden so ungefähr ein Paarallelogramm, an dessen Spitze die helle,  bläulich leuchtende Wega steht.

Unweit der Wega befindet sich ein Mehrfachstern (E), der aus drei oder mehr Sternsystemen bestehen. Durchs Fernglas betrachtet erkennt man einen Doppelstern. Schaut man aber durch ein Teleskop entpuppt sich der Doppelstern als zwei Doppelsternsysteme.

B = Doppelstern, mit einer gelben und einer blauen  Komponente

Beide Sterne sind für astronomische Verhältnisse sehr nahe beieinander (weniger als 35 Mio km).

Zwischen den beiden findet ein Gasaustausch statt. Durch diesen Gasaustausch wechselt dieser Doppelstern alle 13 Tage von der 3. zur 4. Grösse, d.h., es entstehen Helligkeitsschwankungen.

D = weitere Doppelsterne.

M57 = ist ein wunderbarer Ringnebel, sichtbar mit einem grossen Teleskop.

Dieser farbintensive ‘Rauchring’ gilt als Überrest eines sterbenden Sterns.

M57 gilt als eines der prächtigsten Himmelsobjekte.

Die Sage zur Leier

Merkur, ein Sohn Jupiters, soll das Musikinstrument Lyra (Leier) erfunden haben.

Beim Spiel mit einer Schildkröte entdeckte er, dass er den Schildkrötenpanzer als Klangkörper verwenden konnte. Mit einer List stahl Merkur den Panzer, schnitt ihn auf und befestigte an dessen Rückenschild zwei Schilfhalme. Dann spannte er sieben Saiten aus Schafsdärmen darüber und schon begann er auf dem neuen Instrument, das er Leier nannte, zu spielen.

Die Leier wurde so zum Sinnbild der Musik und der Künste.

Herzlichst

Margrith

 

Montag, 29. August 2011

Blick an den Sternenhimmel: Sommerdreieck

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Das Sommerdreieck befindet sich im Band der Milchstrasse, die sich über das nächtliche Firmament schlängelt.

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Das Sternbild Adler – Aquila fällt vor allen Dingen der gleissend weisse Atair auf. Er ist einer der unserer Erde am nächsten stehenden hellen Sterne.

Die Sage

Jupiter suchte einen neuen Mundschenk. Da er im Himmel keinen geeigneten fand, flog er in der Gestalt eines Adlers über die Erde, um Ausschau zu halten.

So entdeckte er in der Nähe von Trojaden wunderschönen Knaben Ganymed. Der Adler schoss im Sturzflug hinunter, packte den Jungen und trug ihn fort in den Himmel. Hier musste er nun das Amt eines Mundschenks ausüben.

Herzlichst

Margrith

Dienstag, 16. August 2011

Impressionen vom Gällihorn, 2284m

 

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Von Kandersteg mit der Gondelbahn auf’s Sonnbüel, ebenfalls Ausgangspunkt für den alten Säumerweg und Passübergang Gemmi ins Wallis.

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Unten im Tal Kandersteg

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Weiter in Richtung Ueschinengrat, Schwarzgrätli und dann der Aufstieg aufs Gällihorn

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Der Platz für das Gipfelbuch

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Blick ins Gasterntal

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Wildstrubelmassiv 

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Der markante Gipfel des Tschingellochtighorns

DSC00334Gemswurz DSC00339  Blauer Eisenhut

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Lämmerensee

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Wieder Richtung Sunnbüel zu.

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Ich freue mich immer, wenn mein Mann mit Fotos im Rucksack wieder heimkehrt. In Gedanken bin ich mit ihm die ganze Tour mitgewandert, so wie das eben vor ein paar Jahren noch möglich war.

Herzlichst

Margrith

Samstag, 13. August 2011

Ein schönes Wochenende

 

bei Franz und Maja.9..08 o8 001

 

Versuche

den Faden deines Glücks

selbst zu spinnen.

Wer weiss,

welch Wunderwerk

dabei entsteht.

Christa Spilling-Nöker

 

Herzlichst

Margrith

Dienstag, 9. August 2011

Blick an den Sternenhimmel: Sommersternbilder

Ein klarer Nachthimmel ist etwas Faszinierendes. Der Mensch als winziges Teilchen in der Unendlichkeit. Der Blick in den Sternenhimmel verschafft wieder andere Relationen.

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So wie sich die Erde um die Sonne dreht, ‘wandern’ (zumindest unserem Gefühl nach, weil wir ja die Erddrehung nicht spüren) die Sternbilder von Ost nach West über den Nachthimmel.

Als Orientierungshilfe am Sommerhimmel dient das Sommerdreieck (siehe Zeichnung oben) Zur Sternbeobachtung stehe ich in Blickrichtung Süden. Der untere Rand der Zeichnung entspricht in etwa der südlichen Horizontlinie.

Schau hier

Als Orientierungshilfe zum Erkennen des Sommerdreiecks helfen drei helle Sterne:

Deneb im Sternbild Schwan (Cygnus)

Atair im Sternbild Adler (Aquila)

Wega im Sternbild Leier (Lyra)

Schwan (Cygnus)

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Den Schwan erkennt man an dem schön geformten Kreuz seiner fünf hellsten Sterne, bekannt als das Kreuz des Nordens. Es heisst, der Schwan würde auf der Milchstrasse nach Süden fliegen.

Tupfengruppe: offene Sternhaufen.

Umkreiste Punkte: rote veränderliche Sterne

Veränderliche Sterne sind Sterne, die sich in der Helligkeit verändern. Dafür gibt es 2 Gründe:

1. Wird der Stern grösser oder kleiner, verändern sich die physikalischen Zustände. Die Oberflächentemperatur steigt oder sinkt, was die Leuchtkraft verändert.

2. Es kann sich ein Stern in seiner Laufbahn vor einen anderen schieben, wie z. B. bei einer Sonnenfinsternis.

Rot sind Sterne in einem fortgeschrittenen Stadium der Sternentwicklung

Das Sternbild Schwan ist ein Eldorado für Sternbeobachter, die ein Teleskop (z.B. in einer Sternwarte) zur Verfügung haben, gerade wegen der vielen veränderlichen und Doppoelsternen.

Der Hauptstern im Schwan ist Deneb. Deneb ist einer der hellsten Sterne im Sommerdreieck.

Er ist ein Stern der Superlative, denn er strahlt mindestens 60’000 mal so hell wie die Sonne und ist 1’600 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Astronomen bezeichnen ihn als einen Überriesen.

Der zweite wichtige, etwas blassere Stern ist Albiero. Durchs Teleskop betrachtet, erkennt man, dass es sich um einen Doppelstern handelt.

Zum Schluss des heutigen Posts die Sage zum Schwan

Der Götterkönig Jupiter hatte sich in Königin Leda verliebt. Leda aber fürchtete sich vor Jupiters Göttergestalt. So verwandelte sich Jupiter in die Gestalt eines Schwans, um bei seiner Angebeteten zu sein.

Zur Erinnerung an dieses Abenteuer versetzte Jupiter den Schwan als Sternbild an den Himmel.

Der Schwan als Symbol für Liebe ist uns ja allen bekannt.

Für heute herzlichst

Margrith

Mittwoch, 3. August 2011

Auf dem Balkon

Zur Zeit blüht der Weihnachtskaktus – bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Während der Sommermonate steht er draussen auf dem Balkon. Wenn  wir ihn gegen Ende Oktober wieder ins Wohnzimmer stellen, dann ist er bereits wieder ganz mit frischen Blütenknospen übersät.

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Nächsten Montag kehren wir wieder zum Alltag zurück. Die Ferienzeit geht zu Ende. In meinem Fotoalbum hat sich während der vergangenen paar Wochen doch Einiges angesammelt, das ich Euch gerne zeigen möchte. Bis bald!

Herzlichst

Margrith